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Jacken

Daunenjacken


Die Daunenjacke vereint Leichtigkeit mit effektiver Isolation und ist in dieser Funktion einzigartig. Zudem lässt sich die Daune sehr gut komprimieren und benötigt besonders wenig Platz im Wanderrucksack oder Koffer.

Wichtige Kriterien für die Daunenjacke:

  •     Ausstattung der Jacke
  •     Das Außenmaterial
  •     Enthaltene Daunenmenge (je mehr Daune, desto wärmer)
  •     Mischverhältnis von Daune zu Federn
  •     Bauschkraft bzw. Fillpower in Cuin

Doppeljacken


Die Doppeljacken sind auch bekannt als die klassischen 3in1-Jacken. Diese bestehen aus 2 einzelnen Jacken. Eine schützende Außenjacke und eine Innenjacke, die zur Wärmeisolation dient. Beide zusammen ergeben eine funktionelle Mischung für alle Jahreszeiten.Die Vorteile der Doppeljacke liegen auf der Hand. Für jede Jahreszeit bietet sie die passende Alternative. Im Winter beide zusammen gezippt, im Sommer oder Übergangszeit können die Jacken je nach Wetterlage einzeln getragen werden.

Die Innenjacke kann unterschiedlich sein. Folgende Varianten gibt es:

  •     Fleecejacke
  •     Daunenjacke
  •     Kunstfasterjacke (wattiert)
  •     Westen – oder Jacke mit abnehmbaren Ärmeln
  •     Softshelljacken

Fleecejacken – Fleecezipper – Fleecepullover


Zu den Fleeceprodukten lassen sich kurz und knapp folgende Stichworte sagen:

  •     elastisch
  •     weich
  •     trocknet schnell
  •     warm
  •     leicht
  •     in der Regel knitterfrei


Das Kunststück der guten Wärmeleistung bei Fleece ist das leichte Polyestermaterial und die besondere Struktur des Materials, in der Luft eingeschlossen wird. Die Körperwärme sorgt dafür, dass sich das Fleecematerial erwärmt und gespeichert bleibt.
Eine einfache Faustregel für die Wärmeleistung eines Fleece: Je dicker – desto wärmer!

Wir unterscheiden folgende Fleecearten:

  •     Wollfleece
  •     Klassisches Fleece
  •     Stretchfleece
  •     Strickfleece

Regenjacken – Hardshelljacken:

Das wichtigste Kriterium einer Regenjacke ist: wasserdicht! Nicht zu verwechseln mit wasserfest oder wasserabweisend. Hier gibt es einen großen Unterschied zu wirklich wasserdicht. Wasserfest bzw. wasserabweisend bedeutet, dass die Jacke nur für eine kurze Zeit Regen abhält und das häufig nur am Anfang ihres Lebenszyklus. Also Fazit: Eine Regenjacke muss wasserdicht sein!

Eine Regenjacke / Hardshelljacke sollte körpernah sitzen, aber auf keinen Fall beengt. Bewegungsfreiheit im Schulterbereich ist bei Outdooreinsätzen von Vorteil, besonders wenn ein Rucksack getragen wird.

An welchem Fakt kann festgestellt werden, ob eine Regenjacke wasserdicht ist? Hier gibt es eine allgemein gültige Maßeinheit – die Wassersäule.
Die Wassersäule gibt an, ab wie viel Druck ein Material Wasser durchlässt. Je höher der Wert der Wassersäule, umso dichter ist die Jacke. Hier gibt es folgende Faustregeln:

  •     Ab 1.300 mm bis 1.500 mm gilt ein Material als wasserdicht
  •     Ab 10.000 mm ist man der Jack auf jeden Fall auf der sicheren Seite für viele Outdoor-Aktivitäten.
  •     Ab 20.000 mm ist die Jacke definitiv für anspruchsvolle Touren in der Bergen mit schweren Gepäck geeignet.


Ein weiterer Begriff im Zusammenhang mit wasserdichter Regenjacke ist atmungsaktiv.
Die offizielle Bezeichnung ist hier wasserdampfdurchlässig. Mit diesem Wort ist die Eigenschaft schon fast erklärt. Es geht grundsätzlich darum, wieviel Schweiß (in Form von Wasserdampf) von Innen durch das Material einer Regenjacke nach außen dringt. Je höher die Qualität der Regenjacke und der verarbeiteten Materialien, umso besser ist die Atmungsaktivität.

Wie funktioniert Atmungsaktivität bei gleichzeitiger Wasserdichtigkeit? Hier kommt jetzt ein großer Fachbegriff, der in der Outdoorbranche überall auftaucht – die Membran!
Hochwertige Membranen (wie z. B. vom bekanntesten Hersteller Gore-Tex) sind sehr langlebig, äußerst belastbar und habe sehr gute Werte in Fragen der Dichtigkeit und Atmungsaktivität. Diese sind natürlich auch am teuersten.
Jetzt entsteht natürlich die Frage, wie schafft die Membran dieses Kunststück? Recht einfach, die Poren der Membran sind so winzig, dass Wassertropfen von außen nicht durchdringen können, aber von der anderen Seite Schweiß in Form von Wasserdampf passieren kann.
Die Qualitäten von Membranen sind sehr vielfältig. In der Regel hat jeder renommierte Markenhersteller vernünftige Membranen in seinen Produkten verbaut Häufig sind es eigene Entwicklungen wie die Texapore Membran bei Wolfskin, Hyvent von The North Face oder Ceplex von Vaude. Es ist allerdings auch durchaus üblich, dass Hersteller für ihre Premiumprodukte besonders hochwertige Membranen von Spezialisten verwenden, wie oben Gore-Tex bereits erwähnt.

Weiterhin unterscheidet man 2-lagig, 2,5-lagig und 3-lagig.

2-Lagen-Jacke:
Wie der Name bereits verrät, besteht die Jacke aus zwei Lagen. Ein Futter im Inneren und der äußeren Lage, das Außenmaterial. Die wasserdichte Membran ist mit dem Oberstoff verbunden. Jacken dieser Art werden als klassische Allrounder bezeichnet und haben einen durchgängigen Einsatz vom Klettersteig über den Zustieg, bis hin zum Waldspaziergang.

2,5-Lagen-Jacke:

Hier befindet sich auf der Membran kein vollwertiges Futter, sondern eine recht dünne Schutzschicht oder ein punktueller Schutz. Die Vorteile sind ein kleines Packmaß und die Leichtigkeit.

3-Lagen-Jacke:

Diese Jacke ist ebenfalls absolut alltagstauglich, jedoch einer der teuren Vertreter der Jackenfamilie. Hier werden Oberstoff, Membran und das Futter zu einer Schicht laminiert und dadurch ist die Membran vor Reibung geschützt. Natürlich ist die Dreilagen-Jacke auch für sämtliche Einsätze in der Natur geeignet und bietet besten Nässeschutz.

Softshelljacken


Diese Art von Jacke vereint viele besondere Vorzüge unter sich. Sie sind besonders gut geeignet für aktive Outdoor-Enthusiasten aber auch gern genommen als eine moderne, sportliche Jacke für den Alltagsgebrauch.
Es gibt dünne, dicke, gefütterte, ungefütterte – bis hin zur winddichten Variante mit Membran. Bei der Wahl der Softshelljacke sollte man sich im Klaren sein, für welchen Zweck sie dienlich sein soll und dementsprechend die Eigenschaften auswählen.
Winterjacken:

Unter diesem Oberbegriff vereinen sich verschiedene Styles von Jacken. Diese können sehr unterschiedlich in ihren Eigenschaften sein und dementsprechend gibt es eine große Vielfalt. Wie bei den Softshelljacken sollte der Zweck im Vordergrund stehen, wofür die Jacke genutzt werden soll. Im urbanen Bereich wären der Parka oder Mantel eine gute Lösung, da diese modische mit technischen Attributen vereinen. Für Outdoorzwecke wäre eher eine Jacke geeignet mit höherwertiger Membrane und robustem Außenmaterial.
Bei der Ausstattung von Winterjacken wäre auf folgende Ausstattungsmerkmale zu achten:

  •     Kapuze (gerade im Winter besonders angenehm als ständiger Kopfschutz)
  •     Ein hoher Stehkragen ist an kalten Tagen immer von Vorteil
  •     Saumschnürung
  •     Größenverstellung am Handgelenk


Hosen

Regenhose


Wie bei Regenjacken gibt es die entsprechenden Hosen, die mit einer wasserdichten Membran ausgestattet sind. Auch hier ist wieder die Faustregel, je höherwertiger die Membran, umso langlebiger ist die Hose.

Wasserdichte Hosen werden meist als Überhose über einer normalen Trekkinghose getragen. So kann man flexibel auf alle Gegebenheiten reagieren.
Bei täglichen, kurzen Ausflügen kann die Regenhose auch als einzige Layer getragen werden.
Freizeithosen

Freitzeit- oder Reisehosen können für alle sämtlichen Zwecke genutzt werden. Als einfache, gemütliche Bürohose bis hin zur großen Reise. Was macht eine gute Freitzeithose bzw. Reisehose aus:

  •     Leicht und kleines Packmaß
  •     Strapazierfähig (sprich von einem Qualitätshersteller)
  •     Elastizität für Bewegungsfreiheit
  •     Knitterfrei
  •     Idealerweise UV-Schutz (dieser ist bei einer Kunstfaser höher als bei Baumwolle)
  •     Insektendicht bzw. mückendicht

Trekkinghosen – Softshellhosen


Trekkinghosen und Wanderhosen gelten als Überbegriff für Outdoorhosen.

Diese Art von Hosen vereinen sämtliche Eigenschaften unter sich, die das perfekte Outdoor-Abenteuer einzigartig machen.
Der Einsatzbereich sollte vorher ganz klar definiert werden. Welche Temperaturen oder Windverhältnisse muss die Hose aushalten. Wir es schweißtreibend, gibt es Felskontakt? Ist man Stadt, Land, Wald oder Wüste unterwegs? Diese Fragen sind unbedingt im Vorfeld zu klären und bei der Auswahl der Hose essentiell.

Was gibt es für unterschiedliche Arten:

  •     Softshellhosen (aus Kunstfaser). Dienen anspruchsvollen und eher kühleren Einsatz im alpinen und hochalpinen Bereich oder längeren Trekkingtouren auf der Welt.
  •     Elastische, dünne Hosen ohne Elastizität. Sind für moderate Wanderungen bei einfachen Wetterverhältnissen
  •     Mischgewebehosen (z.B. G-1000 Hosen mit Baumwollanteil). Diese gibt es teilweise mit elastischen Einsätzen. Sie sind strapazierfähig, mückendicht und werden oft für Wanderungen in insektenreichen Gebieten empfohlen.
  •     Zipp-Off Hosen – Shorts. Zipp Off bedeutet, dass die Hosenbeine per Reißverschluss abgenommen werden. Diese Hosen eigenen sich für den sommerlichen Einsatz.
  •     Wasserdichte Hose -siehe Regenhose

Handschuhe


Es gibt diverse Handschuhtypen. Je nach Vorhaben sollten die Eigenschaften ausgewählt werden, die das Modell in sich vereinen soll. Wir unterscheiden folgende Handschuhtypen:
Wasserdichte Handschuhe
  • Gibt es in gefüttert und ungefüttert. Je nach Jahreszeit sollte danach entschieden werden. Eignen sich besonders für kalt- feuchte Jahreszeiten.
Softshellhandschuhe
  • Diese haben den großen Vorteil, dass das weiche und leichte Material stark windabweisend, teilweise winddicht ist. Diese Eigenschaft geht einher mit wasserabweisendem Schutz. Die Handschuhe gibt es in unterschiedlichen Stärken, die je nach Jahreszeit angepasste werden können.
Fleece Handschuhe
  • Diese sind ein Klassiker unter den Handschuhen. Warm, weich und flexibel einsetzbar. Das Material ist bei den Qualitätshersteller funktionell – hält warm und trocknet in der Regel recht schnell. Ein Nachteil ist, dass die Handschuhe sehr winddurchlässig sind. Demnach empfiehlt es sich, diese Art von Handschuhen eher bei trockener Kälte zu tragen.
Wollhandschuhe
  • Allgemein beliebt und absolut bequem zu tragen am Körper. Es gibt viele verschiedene Varianten. Dicke Wollhandschuhe eignen sich natürlich am besten im Winter für eine gute Isolation an den Händen und bieten ein tollen Wohlfühlerlebnis.
Lederhandschuhe
  • Sie überzeugen durch Robustheit und Winddichtigkeit. Weiterhin dient das Material auch als Arbeitshandschuh.
Daunenhandschuhe
  • Handschuhe mit Daunenfüllung können in der Regel nur im Winter getragen werden, da diese besonders warmhalten. Die Wärmeleistung hängt von der Füllung ab. Wie bei den Jacken heißt es auch hier: Je mehr Daune – desto wärmer.
Fäustlinge
  • Sind wärmer als Fingerhandschuhe und sind bei extremer Kälte die bessere Variante.

Funktionsfasern bei Funktionsunterwäsche

Hier dreht sich in den letzten Jahren besonders um das Thema Merinowolle oder Kunstfaser. Beide haben ihre Vorteile und unterschiedlichen Eigenschaften.

In erster Linie ist die Funktionsunterwäsche die erste Lage nach dem Zwiebelprinzip und bildet somit die Grundlage für ein funktionierendes Outdoor-Outfit. Selbst die beste und atmungsaktivste Hardshelljacke funktioniert gefühlt schlecht, wenn Unterwäsche getragen wird, die sich mit Feuchtigkeit vollsaugt. Somit gilt hier besonderes Augenmerk darauf zu achten Qualität und nach entsprechendem Einsatzgedanken die Unterwäsche auszuwählen.

Ein weitverbreiteter Irrglauben ist, dass es Unterwäsche gibt, die Schwitzen verhindert. Das ist falsch und ein Märchen. Wenn sich der Körper bewegt, beginnt dieser irgendwann zu schwitzen, egal was für Wäsche getragen wird. Schwitzen ist eine Lebensnotwendigkeit, da der Körper so seine Temperatur reguliert und sich vor Überhitzung schützt.

Es gibt auf jeden Fall Funktionswäsche, welche sich mit Schweiß vollsaugt und dann nass/kalt unangenehm am Körper klebt. Daher gibt es Qualitätswäsche, um dieses Problem zu umgehen.

Entscheidung Wolle oder Kunstfaser?
Seit einiger Zeit hat die Merinowolle der neuseeländischen Hochlandschafen den Ruf von Wollunterwäsche im wahrsten Sinne des Wortes revolutioniert. Die sehr weiche und elastische Naturfaser hat sich mittlerweile etabliert und ist eine ernstzunehmende Alternative zur Kunstfaser. Sie hat viele Vorteile, aber auch ein paar Nachteile. Am Ende des Tages, kommt es wieder auf die Aktivitäten an, welche auf dem Outdoor-Fahrplan stehen.

Merinowolle:

  •     Geruchsneutraler als Kunstfaser
  •     Die Naturfaster bietet ein natürliches, angenehmes Körperklima
  •     Sie trocknet langsamer als die Kunstfaster und ist vergleichsweise schwerer

Kunstfaser:

  •     Meist sehr leicht
  •     Hat einen sehr guten Feuchtigkeitstransport und trocknet schnell
  •     Fängt häufig schnell an zu riechen

Diese kurze Gegenüberstellung soll die Unterschiede der Kunstfaser gegenüber der Naturfaser aufzeigen. Merinowolle punktet grundsätzlich dann, wenn man länger unterwegs ist. Für mehrtägige Trekkingtouren mit ständiger Bewegung gibt es nichts Besseres, als die geruchsneutrale und trotzdem funktionelle Merinowolle.
Für kurze, schweißtreibende Aktivitäten, sportliche Tagestouren oder Trailrunning ist die Kunstfaser mit dem effektiverem Feuchtigkeitstransport eine bessere Alternative.

Sonnenschutz:
Heutzutage im Klimawandel spielt der Sonnenschutz in der Bekleidung eine besondere Rolle. Die Angabe der Schutzwirkung der Bekleidung ist mit der von Sonnencreme identisch.
Verantwortlich für die Schutz ist die Art des Gewebes (je dichter desto effektiver), der Farbton (je dunkler umso besser) und die Faserart (Polyester besser als Nylon). Baumwolle schützt am wenigsten. Bei nasser Kleidung sinkt der UV-Schutz in der Kleidung.

Ab einem Schutzfaktor von 25 kann man von einem guten Schutz ausgehen. Ab 40 ist der Schutz hervorragend. Vorausgesetzt ist, dass das Produkt trocken ist.